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Thread-Titel: We need ... Flesh!
Seiten(2): [ 1 ] 2 ... letzter Eintrag
geschrieben am:
25-03-2009 / 19:10:14 Uhr

Sceptic


Forum: Ghost
Vx OM: Leser



Herkunft:
n/a

Beruf:
n/a



Rein theoretisch lässt sich vermuten, dass sich in einem Forum, welches den Menschen Ignoranz vorwirft, mehr Vegetarier und Veganer bzw. Tierschützer finden lassen als in anderen Foren.
Nun, wie steht es mit der Ernährung und der Einstellung gegenüber Tieren bei den Usern hier? Liege ich mit meiner Vermutung richtig oder machen selbst hier die Ignoranz und der Zynismus keinen halt? Jedem misanthropisch veranlagten Mensch müsste sich der Bauch umdrehen, wenn er um den Gebrauch der Tiere in unserer Konsumgesellschaft weiss.
Ich möchte auch nicht, dass an dieser Stelle die Pro und Kontras einer tierfreien Ernährung erörtert werden. Mit 30 min Recherche hat man nur noch einen Grund, Fleisch zu essen: Es schmeckt. Aber ist es das wert?
Was sind eure Erfahrungen mit Allessessern, aber auch mit Vegetariern und Veganern? Seid ihr als Allessesser die Bekehrungsversuche der moralischen Besserwisser satt? Ist euch als Veganer die Ignoranz der Omnivoren und ihre Lächerlichkeit mittlerweile selbst zur Lachnummer geworden?

Ich stelle meine Ernährung gerade auf vegane Kost um und habe kein Verlangen nach Fleisch. Mit Käse und Milch wird das weniger einfach werden, aber wenn ich die Unnatürlichkeit derselben bedenke, sollte auch das kein Problem sein.
Amüsant sind die Rechtfertigungsversuche der Leute. Man muss sie nicht einmal darauf ansprechen, sondern nur erwähnen, wie man sich ernährt und prompt kommt die alte Ignoranz und intuitive Abwehrhaltung durch: „So schlimm ist das doch gar nicht.“ „Der Mensch ist evolutionär dazu bestimmt, Fleisch zu essen.“ und mein persönlicher Liebling: „Aber soviel Fleisch esse ich ja auch nicht.“ Im besten Falle erkundigen sich die Leute und sehen ihre Ignoranz ein. Im üblichen Falle reagieren sie verbissen und mit Spott („Du isst meinem Essen das Essen weg.“).



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geschrieben am:
25-03-2009 / 22:52:29 Uhr

newborn


Forum: Ghost
Vx OM: Leser



Herkunft:
Geschlossene

Beruf:
agent provocateur



Auch wenn sich aufgrund der dramatisierten Darstellung während des Lesens ein leichtes Schmunzeln in meinem Gesicht ausbreitete, versuche ich so ernst wie möglich oder nötig zu antworten.

Ich esse im Durchschnitt drei Mal pro Woche Fleisch. Ausschließlich Geflügel. Fettarm, leicht verdaulich und eiweißhaltig (was ich sportbedingt brauche).
Außerdem, weil's mir einfach schmeckt.

Klar könnte ich auch auf alternative Ernährungsmittel umsteigen, aber die o.g. Gründe - und wir wollen hier beide keine Diskussion, welche es abgesehen davon pro und contra gibt - bewegen mich dazu, es nicht zu tun.

Ich finde es konsequent und sehr solidarisch den Tieren gegenüber, dass Menschen ihre Ernährung derart umstellen, dass sie nicht einmal mehr von Tieren stammende Nahrung wie Milch, Käse oder Honig zu sich nehmen.
Da für mich allerdings der sporadische Konsum von Fleisch einen Genuss darstellt, verzichte ich nicht darauf, bis dies sich ändert.
Egoistisch, völlig menschlich also.

Willst du wirklich vegan leben?
Also auch deine Kleidung, dein Shampoo und dein Waschmittel nach der Maxime, dass sie tierprodukt- und -versuchsfrei sind, selektieren?


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)


Amüsant sind die Rechtfertigungsversuche der Leute. Man muss sie nicht einmal darauf ansprechen, sondern nur erwähnen, wie man sich ernährt und prompt kommt die alte Ignoranz und intuitive Abwehrhaltung durch:

Wie war das mit dem Konstruktivismus? ;)



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go vegan? geschrieben am:
26-03-2009 / 00:22:06 Uhr

Evil Skeletor


Forum: Ghost
Vx OM: Leser



Herkunft:
Rura Pente

Beruf:
Kosmonaut von Mu, Super-Bitch from Mars




Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Rein theoretisch lässt sich vermuten, dass sich in einem Forum, welches den Menschen Ignoranz vorwirft, mehr Vegetarier und Veganer bzw. Tierschützer finden lassen als in anderen Foren.
Nun, wie steht es mit der Ernährung und der Einstellung gegenüber Tieren bei den Usern hier? Liege ich mit meiner Vermutung richtig oder machen selbst hier die Ignoranz und der Zynismus keinen halt? Jedem misanthropisch veranlagten Mensch müsste sich der Bauch umdrehen, wenn er um den Gebrauch der Tiere in unserer Konsumgesellschaft weiss.
Ich möchte auch nicht, dass an dieser Stelle die Pro und Kontras einer tierfreien Ernährung erörtert werden. Mit 30 min Recherche hat man nur noch einen Grund, Fleisch zu essen: Es schmeckt. Aber ist es das wert?
Was sind eure Erfahrungen mit Allessessern, aber auch mit Vegetariern und Veganern? Seid ihr als Allessesser die Bekehrungsversuche der moralischen Besserwisser satt? Ist euch als Veganer die Ignoranz der Omnivoren und ihre Lächerlichkeit mittlerweile selbst zur Lachnummer geworden?

Ich stelle meine Ernährung gerade auf vegane Kost um und habe kein Verlangen nach Fleisch. Mit Käse und Milch wird das weniger einfach werden, aber wenn ich die Unnatürlichkeit derselben bedenke, sollte auch das kein Problem sein.
Amüsant sind die Rechtfertigungsversuche der Leute. Man muss sie nicht einmal darauf ansprechen, sondern nur erwähnen, wie man sich ernährt und prompt kommt die alte Ignoranz und intuitive Abwehrhaltung durch: „So schlimm ist das doch gar nicht.“ „Der Mensch ist evolutionär dazu bestimmt, Fleisch zu essen.“ und mein persönlicher Liebling: „Aber soviel Fleisch esse ich ja auch nicht.“ Im besten Falle erkundigen sich die Leute und sehen ihre Ignoranz ein. Im üblichen Falle reagieren sie verbissen und mit Spott („Du isst meinem Essen das Essen weg.“).



Zum erst einmal ist das hier kein Gutmenschen-Forum,
eher ein Ort der geistigen Freiheit
an dem man laut denken darf ohne gleich dafür ins Abseits zu rücken.

Der Gebrauch der Tiere in unserer Gesellschaft ist für mich auch ein Stein des Anstoßes.
Es verkommt das Lebewesen zum reinen Massen-Produkt .
Es wird geschändet, zwangsweise in Aufzucht und Verarbeitung gequält
um dann in einem unwürdigen Maul eines noch unwürdigeren Fressers zu landen.

Die Undurchsichtigkeit unserer Ernährung ist das Manko!
Und die hingenommene Unmündigkeit des Verbrauchers ebenso!

Vegan:

Medizinisch gesehen eine Unvernunft, ein Raubbau am Körper.

Ideologisch gesehen eine Vernunftsentscheid.

Ich:

Ich esse gerne Fleisch, mit Wonne, große Mengen.
Bin aber nicht an der Schlachtung bewusst beteiligt,
gehe nicht Fischen, Jagen oder Schlachte selbst auf dem Bauerhof.
Ja, meine Schande, ich bin ein gewissenloser Endverbraucher!

Hätte ich mehr Geld zur Verfügung,
würde ich Bio-Fleisch kaufen.
Habe ich aber nicht.
Aber ich habe Hunger!

Ich esse auch gerne Gemüse!
Gerne würde ich gutes Bio-Gemüse essen!
Kann ich aber nicht…
Ich esse das Gemüse aus dem billig Markt, da wo ich auch mein billig Fleisch kaufe.

Asche auf mein Haupt!
Ich Fresse billig-Fraß!
Mein Körper ist mein Tempel?
Ja schön,
genau wie bei all den anderen 6,75 Milliarden Menschen ist mein Körper ein Tempel!

Okay, mein Tempel ist sehr düster und verhunzt,
voll mit Chaos und Drogen und Umweltchemikalien und Zweifeln!

Hey, Veganer, find ich ja voll nett Deine Idee vom SuperLeben ohne Fleisch,
aber was ist mit dem richtigen Leben?

Das find ich viel scheußlicher!

Ich bedaure die massenhaft abgeschlachteten Tiere,
genau wie ich die massenhaft verreckenden Menschen bedauere,
genauso wie ich die massenhaft verseuchten Böden bedauere,
genauso wie ich die Vernichtung der Tierwelten bedauere,
genauso wie ich die Verkümmerten Seelen unserer Massengesellschaft bedauere!

Das bringt mich aber auch nicht viel weiter!

Ist ja schön, wenn man die Zeit zum Atmen hat,
wenn man die Zeit für das Hobby Ernährung hat,
ich würde auch gern mal Golfspielen…

Ach, nehms nicht so Ernst!
Viel Geld für Ernährung auszugeben oder sich Zeit für alle Unrechte zu nehmen bleibt halt kaum jemanden.
Life is short and then you die!

Was wäre den Dein Plan hin zu einer vegetarischen, oder gar veganen Ernährung?

Ich verurteile keineswegs eine vegane Ernährung,
ich finde es jedoch recht seltsam, allein de Vorstellung, dies könnte auf Dauer funktionieren ohne dabei körperliche wie auch finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen !?

Prediger und Ankläger gibt es unzählige,
was willst Du uns nun sagen „One in a million“ !?
Ich lausche gespannt!

ES




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geschrieben am:
26-03-2009 / 20:50:19 Uhr

Sceptic


Forum: Ghost
Vx OM: Leser



Herkunft:
n/a

Beruf:
n/a



@ Newborn

Ja ich dachte, ich gehe das Thema mal nicht so langweilig und trocken wie gewöhnlich an. Aber keine Angst, einen derartigen Überschwang pflege ich nur selten zu betreiben.

Was nun den Genuss betrifft, so kann ich nicht mehr davon sprechen. Da ich auch durchaus mit veganer Kost ein Vergnügen beim Essen erreichen kann und da ich gar nicht mehr das Verlangen nach Fleisch habe, erübrigt sich für mich der Fleischkonsum. Und fremder Tiere Milch zu trinken ist auch sehr unnatürlich. Um wieder Fleisch zu konsumieren, müsste ich mir das Tierleid wegdenken -was im Angesicht der Aufmachung unserer Nahrung allerdings sehr einfach ist- und in die bewusste Ignoranz verfallen. Aber wo kein Verlangen ist, da ist kein Verzicht.
Eine allzu strenge vegane Auslegung habe ich mir nicht vorgenommen. Also minutiös jedes Produkt auf tierische Inhalte zu untersuchen, ist am Sinn der Sache vorbei gezielt. Wobei man es auch nicht zu relaxed angehen sollte. Das Mittelmaß ist zu suchen.
Im Übrigen mag ich Veganer und Vegetarier nicht, die "missionieren" wollen.


Zitat des Beitrages (Posts) von: newborn (25-03-2009)



Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)


Amüsant sind die Rechtfertigungsversuche der Leute. Man muss sie nicht einmal darauf ansprechen, sondern nur erwähnen, wie man sich ernährt und prompt kommt die alte Ignoranz und intuitive Abwehrhaltung durch:

Wie war das mit dem Konstruktivismus? ;)


Das widerspricht sich an dieser Stelle nicht bzw. verfehlt den Kern des Konstruktivismus. In meinem geschilderten Falle agiere ich nicht aktiv -indem ich bewusst darauf achte und erwarte, wie sich jemand verhält-, sondern passiv. Erst durch die Aktion des Gegenübers, die Rechtfertigung, werde ich auf eine Sache aufmerksam, die ich gar nicht im Sinn hatte.


@ Evil Skeletor:
Ich hatte auch gar nicht erwartet, dass dies ein Gutmenschen-Forum ist. Vielmehr kam mir die Mutmaßung, dass sich in solch einem Forum mehr Veganer/Vegetarier aufhalten KÖNNTEN. Auch wenn ich es ehrlich gesagt nicht erwartet habe. So macht die Ignoranz auch hier keinen Halt. Denn wer um das Tierleid weiss, der benötigt Ignoranz, um das Fleisch zu genießen. Aber das ist mehr eine Betrachtung als eine Wertung. Schließlich glaube ich, dass diesem Thema entweder zu viel oder zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Jedenfalls nicht in dem Maße, wie es ihm zuträglich wäre.

Und der Rest deines Beitrages ist sehr verworren. Spiegelt aber zum Großteil die gesellschaftliche Haltung wieder. Darauf möchte ich nicht eingehen. Wohl aber auf, aus meiner Sicht, irrige Annahmen deinerseits.
Eine vegane Ernährung ist keineswegs ein Raubbau am eigenen Körper. Richtig betrieben ist das Gegenteil der Fall. Man fühlt sich gesünder, ist es vielleicht auch, und kann dennoch genussvoll Leben. Es kann also weder das Argument herhalten, man schade seiner Gesundheit und erst Recht nicht, dass damit ein Stück Lebensqualität verloren geht. Wie gesagt, ich würde da sogar das Gegenteil behaupten.
Und nun der Hauptteil deines Beitrages, der Zynismus. Ich denke, es macht keinen Unterschied, ob einer das Tierleid bedauert und sich über seinen Konsum Gedanken macht und Fleisch isst oder ob einer einfach so Fleisch isst. Das Ergebnis ist dasselbe. Damit ist niemandem geholfen. So erhält man das, was man verachtet und auch wenn sich das “System” (wie ich diese Vereinfachungen liebe!) nicht radikal ändern lässt und man immer Träger sein wird, so kann man es doch auf ein Minimum reduzieren.



Zitat des Beitrages (Posts) von: Evil Skeletor (26-03-2009)


Was wäre den Dein Plan hin zu einer vegetarischen, oder gar veganen Ernährung?


Wie mein Plan einer veg. Ernährung aussieht? Kann man das pauschal beantworten? Aber du fragtest ja wie man hingelangen kann. Und da liegt das Problem genau hier:


Zitat des Beitrages (Posts) von: Evil Skeletor (26-03-2009)


Ich verurteile keineswegs eine vegane Ernährung,
ich finde es jedoch recht seltsam, allein de Vorstellung, dies könnte auf Dauer funktionieren ohne dabei körperliche wie auch finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen !?


Wo man es sich nicht vorstellen kann, da kann man es auch nicht umsetzen. Tipps kann ich dir keine geben, außer dem, dass dein Wissen in ausreichendem Maße vorhanden ist -sofern ich das aus deinem Beitrag entnehmen kann- und du dieses eigentlich nur umsetzen musst. An der Vorstellung ist anzusetzen.
[Im übrigen wäre ich dir dankbar, mich nicht als Veganer zu bezeichnen.]



Zitat des Beitrages (Posts) von: Evil Skeletor (26-03-2009)


Prediger und Ankläger gibt es unzählige,
was willst Du uns nun sagen „One in a million“ !?
Ich lausche gespannt!


Was ich sagen will? Nichts. Ich wollte nur einen Diskussionsbeitrag zur Verfügung stellen.
Ironischerweise sprichst du mit deinem “One in a Million” das eigentliche Problem an: Die individuelle Ohnmacht des Konsumenten. Was macht denn ein Konsument mehr überhaupt aus? Aber warum sollte ich dann wählen gehen? Warum sollte ich mich überhaupt um die Einhaltung irgendwelcher gesellschaftlicher Werte und Gesetze kümmern?
Richtig, man kann die Welt nicht gravierend verändern. Aber man kann seinen Teil dazu beitragen. [Und ich meine das nicht idealistisch, falls das so interpretiert werden sollte.]

Was ich vielleicht sagen will ist: Es drückt sich in jedem Bereich der Gesellschaft aus. Man sollte den Veganismus nicht verachten, aber auch nicht überbewerten im Angesicht der mannigfaltigen anderen gesellschaftlichen Missstände.



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geschrieben am:
27-03-2009 / 07:39:29 Uhr

Realist


Forum: Super-Ghost
Vx OM: Autor



Herkunft:
Alltag

Beruf:
Leben



Oh nein, ein Idealist...


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Rein theoretisch lässt sich vermuten, dass sich in einem Forum, welches den Menschen Ignoranz vorwirft, mehr Vegetarier und Veganer bzw. Tierschützer finden lassen als in anderen Foren.


Bei der Theorie wird's bleiben, fürchte ich.

Ich für meinen Teil esse alles, was schmeckt. Fleisch, noch lieber Fisch - und Grünzeug. Vegetarier könnte ich schon aus einem Grund nicht sein: ich hasse Tofu. Ich kann das Zeug nicht mit Appetit essen. Es geht nicht. Vor allem: ich sehe keinerlei Sinn darin.

Der Mensch ist ein Allesfresser. Das ist er von Natur aus. Wäre er es nicht, hätte er nicht die natürlichen Voraussetzungen, um Fleisch, Fisch und Pflanzen zu verzehren. Wäre es 'gewollt', dass der Mensch Vegetarier ist, hätten wir die Anatomie eines Pflanzenfressers, dem ist nicht so. Wir sind Tiere - warum sollen wir kein Fleisch essen, wenn wir es können?


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Nun, wie steht es mit der Ernährung und der Einstellung gegenüber Tieren bei den Usern hier? Liege ich mit meiner Vermutung richtig oder machen selbst hier die Ignoranz und der Zynismus keinen halt? Jedem misanthropisch veranlagten Mensch müsste sich der Bauch umdrehen, wenn er um den Gebrauch der Tiere in unserer Konsumgesellschaft weiss.


Mir ist der Umgang mit Tieren bzw. Schlachtvieh in unserer Konsumgesellschaft herzlich egal (womit der Tatbestand der Ignoranz erfüllt wäre). Ändern könnte ich ihn ohnehin nicht, solange es der Masse egal ist - und die ist desinteressiert. Natürlich, radikale Tierschützer rütteln sie regelmäßig durch pietätlose Aktionen auf, doch damit schaden sie ihre Sache eher. Ich kann bloß für mich selbst entscheiden: esse ich Fleisch, ja oder nein? Ich sage ja, ihr tut, was ihr für richtig haltet.


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Mit 30 min Recherche hat man nur noch einen Grund, Fleisch zu essen: Es schmeckt. Aber ist es das wert?


Jepp.


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Was sind eure Erfahrungen mit Allessessern, aber auch mit Vegetariern und Veganern? Seid ihr als Allessesser die Bekehrungsversuche der moralischen Besserwisser satt? Ist euch als Veganer die Ignoranz der Omnivoren und ihre Lächerlichkeit mittlerweile selbst zur Lachnummer geworden?


Ich kann Vegetarier nicht verstehen. Wirklich nicht. Ich habe bereits öfter mit welchen diskutiert - ich verstehe ihre Sichtweise nicht. Dieser Umstand könnte allerdings dadurch bedingt sein, dass sie mich meist im Laufe des Gesprächs zum Konvertieren bewegen wollten, was ich stets mit Nachdruck ablehnte. Get the hell away from me, verdammte Hippies!


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Amüsant sind die Rechtfertigungsversuche der Leute. Man muss sie nicht einmal darauf ansprechen, sondern nur erwähnen, wie man sich ernährt und prompt kommt die alte Ignoranz und intuitive Abwehrhaltung durch: „So schlimm ist das doch gar nicht.“ „Der Mensch ist evolutionär dazu bestimmt, Fleisch zu essen.“ und mein persönlicher Liebling: „Aber soviel Fleisch esse ich ja auch nicht.“


Richtig - meine 'Rechtfertigung' - obwohl ich nicht denke, mich rechtfertigen zu müssen - siehe oben: wir sind evolutionär dazu prädestiniert, Fleisch zu essen. Punktum. Ein unschlagbares Argument, weil unwiderlegbar. Wäre dem nicht so, hätten wir die anatomischen Voraussetzungen nicht bzw. gar kein inneres Verlangen nach Fleisch.

[Um kurz abzuschweifen: der Fakt, dass Vegetarier besagtes Verlangen nach Fleisch 'ersticken' können, beweist mir: der Mensch KÖNNTE all seine schlechte Seiten 'austreiben', wenn er nur wollte. Er könnte sein Wesen von Grundauf ändern - es wäre möglich, davon bin ich überzeugt. Nicht alleine wegen Vegetariern, aber sich so gegen ihren Atavismus zu stellen, sehe ich als Beweis der menschlichen Willenskraft an.]


Zitat des Beitrages (Posts) von: Sceptic (25-03-2009)

Im besten Falle erkundigen sich die Leute und sehen ihre Ignoranz ein. Im üblichen Falle reagieren sie verbissen und mit Spott („Du isst meinem Essen das Essen weg.“).


Das ist übrigens auch etwas, das viele (nicht alle, glücklicherweise) Vegetarier gemein haben: die aus ihrer 'höheren Moral' (haha) entsprungene Arroganz. "Alle sind ignorant und primitiv, weil sie wie die Tiere auf ihren Tellern ihrem Verlangen nachgeben, nur wir sind erleuchtet" - das wären dann i.d.R. die 'Missionare', auf die ich allergisch reagiere. Springt von 'nem Hochhaus. Danke.

EDIT: Zitat gefixt.


editiert von Realist am 28-03-2009 um 10:40:09 Uhr




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geschrieben am:
29-03-2009 / 11:50:44 Uhr

Sceptic


Forum: Ghost
Vx OM: Leser



Herkunft:
n/a

Beruf:
n/a




Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)

Oh nein, ein Idealist...

Damit triffst du genau meine Art von Humor. Wären da nicht diese 3 Punkte am Ende, ich würde diesen sarkastischen Unterton verkennen und wäre geneigt, dich belehren zu müssen und zu sagen, dass ich alles andere als ein Idealist bin...


Ok, so wie ich das sehe -und ich möchte dich keinesfalls “missionieren”, sondern feststellen- isst du Fleisch aus 2 Gründen: Es schmeckt und der Mensch ist evolutionär Allesfresser. (Im übrigen kann ich deine Sichweise mehr als Nachempfinden, dachte ich doch bis vor 3 1/2 Monaten genauso oder wenigstens ähnlich wie du). Zu dem Punkt “es schmeckt”, lässt sich nur Weniges sagen. Aber ob tote Tierkadaver so lecker sind, ich wage es zu bezweifeln. Die Aufmachung des Fleisches lässt es allerdings nicht zu, zu erkennen, was wir da eigentlich essen. Zumal, wenigstens bei mir, die (imaginären) Bilder von Schlachtungen den Genuss von Fleisch sehr minimieren. Aber was lässt sich durch Ignoranz nicht alles ausschalten.
Nun zu deinem zweiten Punkt, der so ganz und gar nicht stehen gelassen werden kann.


Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)


Der Mensch ist ein Allesfresser. Das ist er von Natur aus. Wäre er es nicht, hätte er nicht die natürlichen Voraussetzungen, um Fleisch, Fisch und Pflanzen zu verzehren. Wäre es 'gewollt', dass der Mensch Vegetarier ist, hätten wir die Anatomie eines Pflanzenfressers, dem ist nicht so. Wir sind Tiere - warum sollen wir kein Fleisch essen, wenn wir es können?

Richtig - meine 'Rechtfertigung' - obwohl ich nicht denke, mich rechtfertigen zu müssen - siehe oben: wir sind evolutionär dazu prädestiniert, Fleisch zu essen. Punktum. Ein unschlagbares Argument, weil unwiderlegbar. Wäre dem nicht so, hätten wir die anatomischen Voraussetzungen nicht bzw. gar kein inneres Verlangen nach Fleisch.


In der Schule würde man sagen:”Thema verfehlt”. Ich füge hoch hinzu:” Na und ?”. Ob der Mensch evolutionär Allesesser ist, das spielt für unseren heutigen Umgang mit Tieren keine Rolle. Fakt ist, der Mensch kann auf tierische Ernährung komplett verzichten, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen. (Dass dir nun Tofu nicht schmeckt ist ein vernichtend geringes Übel, es gibt genug andere “Ersatz”-stoffe.) Wenn ich evolutionär argumentiere, dann kann ich auch für Inzest, Mord, Raub und Vergewaltigung argumentieren, schließlich tat der Mensch all das schon “von Beginn an” (oder wenigstens einen erheblich langen Zeitraum). Aber das artet in eine pro und kontra Diskussion aus. Ich empfehle dir, entweder meinen Ratschlag zu befolgen und 30 min zu recherchieren, um letztlich auf nur ein bleibendes Argument zu stoßen (“es schmeckt”) oder aber gleich zu akzeptieren, dass es nur dieses eine Argument gibt (was ich, wie oben kurz ausgeführt, auch relativieren muss).



Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)


Ich kann Vegetarier nicht verstehen. Wirklich nicht. Ich habe bereits öfter mit welchen diskutiert - ich verstehe ihre Sichtweise nicht. Dieser Umstand könnte allerdings dadurch bedingt sein, dass sie mich meist im Laufe des Gesprächs zum Konvertieren bewegen wollten, was ich stets mit Nachdruck ablehnte. Get the hell away from me, verdammte Hippies!

Auch hier musst du wohl deinen Sarkasmus fleischen (welch passendes Wortspiel) lassen. Du kannst mir nicht erzählen, dass du Vegetarier nicht verstehen kannst. Denn dann würdest du dich nicht rechtfertigen (oder, wenn dir rechtfertigen als unterwürfiges Wort erscheint, “dann würdest du dich nicht auf eine Diskussion einlassen”). Ich selbst halte nichts von einer allgemein gültigen Moral, kann aber nachvollziehen (und du sicherlich) auch, wenn sich jemand auf diese beruft, wenn er dem Vegetarismus/Veganismus frönt. Wobei natürlich auch der Umstand gegeben sein könnte, dass du sie gar nicht verstehen willst.

Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)


Das ist übrigens auch etwas, das viele (nicht alle, glücklicherweise) Vegetarier gemein haben: die aus ihrer 'höheren Moral' (haha) entsprungene Arroganz. "Alle sind ignorant und primitiv, weil sie wie die Tiere auf ihren Tellern ihrem Verlangen nachgeben, nur wir sind erleuchtet" - das wären dann i.d.R. die 'Missionare', auf die ich allergisch reagiere. Springt von 'nem Hochhaus. Danke.

Du scheinst es doch verstanden zu haben.



Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)


Wäre dem nicht so, hätten wir die anatomischen Voraussetzungen nicht bzw. gar kein inneres Verlangen nach Fleisch.


Dazu las ich mal ein interessantes Interview mit einem Philosophieprofessor, der an Gott glaubte und das damit rechtfertigte, dass das innere Verlangen nach Gott ein starkes Argument dafür ist, dass es Gott gibt. So wie mit Wasser. Wir haben ein Verlangen nach Wasser, also muss es Wasser geben. Wir haben ein Verlangen nach Gott (wirklich?), also muss es Gott geben.



Zitat des Beitrages (Posts) von: Realist (27-03-2009)


Mir ist der Umgang mit Tieren bzw. Schlachtvieh in unserer Konsumgesellschaft herzlich egal (womit der Tatbestand der Ignoranz erfüllt wäre). Ändern könnte ich ihn ohnehin nicht, solange es der Masse egal ist - und die ist desinteressiert.


Dieser Punkt ist mit der interessanteste, ist er doch längst nicht so abgedroschen wie all die anderen tierkonsumbezogenen Platitüden.
Eine Frage an dich: Verachtest du “unsere” Gesellschaft?
Unabhängig von deiner Antwort ergibt sich für mich aus deinem Zitat folgendes:
Du bist ein Teil dessen, was du verabscheust. Das schlimme daran ist, dass du ein weitaus geringerer Teil davon sein könntest (wobei ich mich mit meinen Ausführungen nur auf deinen Tierkonsum beziehe und mir nicht anmaßen möchte, darüber hinaus über dich zu urteilen). Fakt ist, du selbst bist die Masse. Das Individuum ist die Masse. Nicht im Verhältnis 1:1, aber prozentual ist jeder Träger der Masse. Auf dich als Individuum bezogen, hast du teilweise Recht, dein Fleischkonsum verändert nicht die Welt und die Tierquälerei hört solange nicht auf, bis die Masse kein Fleisch mehr konsumiert. Aber betrachtest du dich als Gesellschaftsmitglied, so bist du an jedem getöteten Tier mit”schuldig” (oder besser: mitverantwortlich). Auf den Wirtschaftsfaktor Nachfrage bestimmt Angebot brauche ich jetzt auch nicht ausführlicher einzugehen, genauso wenig wie auf die Frage, warum man als einzelner Wählen gehen sollte-es ändert, nach deiner Argumentation, ja doch nichts, solange die Masse nicht umdenkt und umlenkt. Oder die Frage die ich mir als Schüler immer gestellt habe: “Warum soll ich am Chor teilnehmen? Es ändert ja doch nichts”.
Solange du ein Teil der Gesellschaft bist, bist du ein Träger von ihr und befindest dich auf der selben Ebene- in diesem speziellen Thema- wie die Leute, die du verachtest und ablehnst. Und wenn du diese Leute ablehnst, so musst du dich selbst auch ablehnen. Solltest du jetzt sagen “Ja, das mache ich auch” (was ich allerdings kaum glaube), so sage ich dir: Da hast du mich erwischt, denn der Selbsthass ist ein Gebrechen, dem man nicht abhelfen kann. Da der Mensch aber zum Wohlbefinden neigt, ist der Selbsthass nur ein tiefergehender Versuch, eine Motivation zu erlangen, die hin zum Wohlbefinden strebt. Und schließlich ist auch der (kurzzeitige) Selbsthass als etwas produktives und positives anzusehen. Einen dauernden Selbsthass kann es nicht geben. Aber ich schweife ab.
[Der letzte Absatz ist -spekulativ- auf dich bezogen. Tangiert er dich nicht, so lies ihn, als ob er auf ein Gesellschaftsmitglied zutrifft, das diese Speuklationen erfüllt.]

Für mich ist das Thema nur deshalb von Bedeutung, weil es sich hervorragend eignet, um eine Gesellschaft einschätzen zu können. Man kann fast so weit gehen und behaupten, dass man am Verständnis der Gesellschaft mit den Tieren festmachen kann, wie die Gesellschaft als “Ganzes” zu werten ist. Denn wo dieser Bereich im Argen liegt, da können die anderen Bereiche nicht aufblühen. Und man sieht es ja an unserer Gesellschaft.


[Beim durchlesen kam mir Gedanke, dass es durchaus als “Missionierungsversuch” angesehen werden kann. Das ist nicht meine Absicht - ich wäre allerdings auch nicht dagegen. Ich wollte die Sache nur mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Und das mir das ja keiner als Euphemismus interpretiert!]



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geschrieben am:
29-03-2009 / 14:03:55 Uhr

Seraphista


Forum: MOD
Vx OM: Autor



Herkunft:
Wüste

Beruf:
Kleinstein



Ich denke, gegen maßvollen und bewussten Fleischkonsum ist nichts einzuwenden, ebensowenig, wie gegen den kompletten Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte.

Darüber, ob der Mensch von Natur aus ein Allesfresser ist, streiten sich die Experten noch.

Im Laufe der Evolution hat sich der Mensch soweit "fort"entwickelt, dass er auch in der Lage ist, Fleisch so zu behandeln, dass es für ihn verzehrfähig wird. Die Lust auf rohes, ungewürztes Fleisch dürfte bei den allermeisten Menschen eher gering sein, ebenso, wie die Fähigkeit, z. B. ein erlegtes Huhn im freien Feld zu rupfen und so wie es ist, an- oder gar aufzufressen. Schon der Gedanke widert mich an. Ein kleines Glas (0,1 l) voll frisches warmes Gänse- oder Ochsenblut zu trinken z.B. dagegen nicht, zumindest dann nicht, wenn ich hungrig bin und solange das Blut nicht bereits zu gerinnen beginnt.

Früchte unbehandelt zu verzehren scheint selbst heute noch "natürlicher" und selbstverständlicher zu sein als Fleisch im Urzustand zu sich zu nehmen.

Ich glaube, Wild-jagende Frühmenschen waren vor allem auf die wärmenden Tierfelle aus und haben das übrig bleibende Tierfleisch, Fett, Talg, Blut, Gedärm, Knochen usw. gelernt, zu allem möglichen weiter zu verarbeiten, Schmuck, Werkzeuge, Farben, Konservierungsmittel usw. unter anderem eben auch zur Nahrungsergänzung.

Wer Lust hat, kann ja mal ein Eigenexperiment machen, welches Fleisch ihm unbehandelt oder geschmort, gegart, gebraten aber ohne Zusatzstoffe am schmackhaftesten erscheint. Mit all den Gewürzen, Geschmacks- und Farbverstärkern betrügen wir unsere Selbstwahrnehmung ja letztlich.

Mir persönlich schmeckt roh nur Wild und Rindfleisch und ungewürzt gebraten alles (in Europa übliche) außer Schwein und Pute. Fleischprodukte wie Wurst meide ich, weil ich nicht sehen kann, was da alles dran und drin ist bzw. mir der Appetit vergeht, wenn ich es sehen kann.
So verzehre ich ungefähr 2 - 3 kg Fleisch, 6 - 8 kg Fisch, 50 - 100 Eier und 6 - 8 l Milch und ca. 6 -8 kg. Milchprodukte im Jahr und trage auch die eine oder andere Lederklamotte. Ich kaufe das Zeug nur als sog. Fair-Trade-Produkte, bzw. beim Biobauern, ich kaufe es nur, wenn ich es mir leisten kann, sonst lasse ich es und empfinde es nicht als schlimmen Verzicht. Da gibts genügend hervorragende Alternativen.

Veganer und Vegetarier kann ich müheloser respektieren als Fleischkonsumenten, die ihren Konsum in keinster Weise reflektieren, was beiden allerdings herzlich egal sein dürfte *g*.





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Esse musse geschrieben am:
08-04-2009 / 09:35:20 Uhr

chatterlie


Forum: gelöscht
Vx OM: Leser



Herkunft:
Deutschland

Beruf:
DiplomaTIN



http://www.alfpoier.at

Für jeden, der nichts mehr zu lachen hat, paar Hörbeispiele, paar Sichtgebiete, und HUMOR !

Apropos :

Auch Hitler war Vegetarier und liebte Erbeerlie mit Sahne,und seine Schäferhundin.

Im Prinzip, abgestürzt im Dschungel,- würd ich sogar Raupen fressen, und mir (von den Gestorbenen) ein ordentliches Stück Beinfleisch braten !

und zum Untergang solltet ihr doch auch nachdenklich sein, Ressourcen zu reaktivieren ! Bereitschaft wäre vorhanden.

Könnt ihr jetzt den Zettel lesen: Ende dieser Fahnenstange !

Habt ihr`s denn immer noch nicht kapiert,- ENDZEIT,- Evolution ist out, Mutation ist angesagt !

Von wegen 8 mit 5 Nullen jährlich aus der Portokasse , buhuhuhu!!!

Großes Drama, großes Showdown !

Andererseits,-ehrlich gesagt: da geb ich dem zapl im Nachhinein voll Recht! Ihr wolltet es so und nun habt ihr es ! Bravo,- also mit fliegenden Fahnen in den Untergang aber mit Karacho und mit Eizes ! Kassandra lebt noch !

Ich liebe das Fleisch, ich liebe Leben, Überleben- wie auch immer.
Zeit zum Heulen und Zöhneknirschen gibt`s später.

Soll ich mal Reich Ranitzki bitten, sich unsere KULTUR anzuschauen,- Werbung für Biotische Lebensmittel schalten ?

Päng

Chatterlie



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